Hypnosystemische Arbeit

Der hypnosystemische Ansatz von Gunther Schmidt verbindet zwei Theorien miteinander: die Hypnotherapie nach Milton Erickson und die Erkenntnisse aus dem systemisch-konstruktivistischen Denken.

 

In der hypnosystemischen Denkweise findet Erleben immer in einem bestimmten Kontext statt und ist erst in diesem verstehbar. Somit macht jedes Verhalten einer Person oder eines sozialen Systems (z. B. einer Organisation) Sinn – abhängig vom Kontext.

 

In der hypnosystemischen Arbeit wird jeder Impuls (z. B. Kündigungswünsche oder Angst vor der Übernahme einer Aufgabe) zunächst als wertvolle Information über berechtigte Bedürfnisse gewertet. Es wird gemeinsam geprüft, welcher Umgang mit diesem Impuls d. h. welche Art des Lösungsversuchs eher zieldienlich und lösungsförderlich wäre, und welcher Umgang eher destruktiv oder problemverstärkend wäre.

 

 

 

Zudem wird in der hypnosystemischen Denkweise davon ausgegangen, dass wir über ein inneres Wissen verfügen (»Gespür« und Körpergefühle), was für uns selbst stimmig und gut ist. Daher wird der Organismus (= Metapher für unwillkürliche Bedürfnisse) der Kund*innen in der hypnosystemischen Beratung als »Supervisor*in« für Impulsfeedback genutzt und wertgeschätzt. Dies geschieht, indem der Körper in Interventionen miteinbezogen wird (Embodiment). Der Fokus der Beratung liegt auf Unterschiedsbildung (Ausnahmen) und auf »Muster des Gelingens«. Klient*innen werden dabei unterstützt, für sich eine optimale Balance zwischen eigenen Bedürfnissen und Loyalitätsverpflichtungen zu finden.

 

Das Vorgehen ist dabei immer ressourcenfokussiert, gemäß dem Zitat von Milton Erickson:
 »Sie wissen in Ihrem Unbewussten mehr, als Sie bewusst wissen.«

 

Wir heben mit Ihnen diesen reichen Schatz wertvoller Erfahrungen und Kompetenzen.

 

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